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Ghiringhelli S.r.l.: la dinamica del movimento

ABMESSUNGEN
Die in der Tabelle angegebenen Eingangleistung P1 und die Ausgangdrehmomente T2 sind Nennwerte, die ohne Überlasten, mit maximal 10-maligem Anlassen/Std., Umgebungstemperatur 30°C und Schmierung mit syntetuschem Öl für einen 8-Stunden-Betrieb pro Tag berechnet wurden.
Voraussichtliche Dauer Lh = 25,000 hours
Zur Anpassung an die effektiven Betriebsbedingungen muss der Betriebfaktor fs eingesetzt werden, um die effektive Eingangs-bzw. Ausgangsleistung zu erhalten. Auf diese Weise findet man die äquivalente Leistung (P1e) auf der Schraube (Index 1) oder das äquivalente Drehmoment (T2e) auf der Radachse (Index 2) heraus.
Wir haben also:
Auf der Schraube P1e = P1 x fs
Auf dem Rad T2e = T2 x fs
Das in der Tabelle angegebene maximale Ausgangsdrehmoment T2 gilt als das für eine Dauer von max. 4-5 Sekunden erreichbare Drehmoment.

Ein Ratschlag: keine teoretische Berechnung kann die praktische Erfahrung ersetzen. Fragen Sie immer bei uns an.

BETRIEBSFAKTOR
Beim Betriebsfaktor fs wurden die Betriebsbedingungen, denen die Endlosschraubensätze ausgesetzt werden können, in Betracht gezogen.
Er wird auf Grund der Funktion der folgenden Parameter festgelegt:

  • f1: Faktor, der vom betätigten Maschinentyp und vom verwendeten Motortyp abhängig is (Tabellen 1 und 2)
  • f2: Faktor, bei dem die Anlasshäufgkeit in Betracht gezogen wurde (Tabelle 3)
  • f3: Faktor, der von der prozentuellen Betriebsdauer (ED in%) (Tabelle 4)
  • f4: Faktor, bei dem die Umgebungstemperatur, in der der Schraubensatz arbeitet, in Betracht gezogen wurde (Tabelle 5)
  • f5: Faktor, der vom Schmieröltyp abhängig ist: mit Mineralöl - siehe Tabelle 6 - mit synthetischem Öl fs = 1
  • f6: Faktor, der von der Kapazität des Gehäusen (ohne Lüfter) mit dem Schneckenradsatz abhängig ist, die durch die Bewegungsübertragung erzeugte Wärme zu beseitgen (Tabelle 7)

Man erhält also:

fs =

fsm = f1 x f2 x f5

fst = f3 x f4 x f5 x f6

Es muss der höhere Wert der beiden Ergebnisse verwendet werden..

Der Faktor fsm zieht die mechanischen und dynamischen Übertragungscharakteristiken in Betracht, wogegen der Faktor fst den verwendeten Schmiermitteltyp in Betracht zieht.

BEISPIEL Nr. 1
Schneckeradsatz für die Steuerung eines Rührgefäßes (Chemische Industrie), das in einem Gehäuse mit Lüfterrad installiert ist und mit synthetischem Öl geschmiert wird und 16 Stunden täglich in Betrieb ist.

  • Motorleistung: P1 = 10kW - n1 = 1500 Umdr./1'
  • Untersetzungsverhältnis: i = 21,5
  • Erforderliches Ausgangsdrehmoment T2: 1100 Nm
  • Max. Drehmoment T2 max = 3000 Nm
  • Anläufe: 20/h
  • Betriebszyklus ED: 40%
  • Umgebungstemperatur: 30°C
  
TABELLE 2 Betriebshäufigkeit (Faktor f1)
Motortyp Betriebstd./Tag
Belastungsart
U
M
F
Elektromotor
Turbine
Hydromotor
Bis zu 2 (intermit.) 0.9 1 1.25
Von 2 bis 10 1 1.25 1.5
Von 10 bis 24 1.25 1.5 1.75
Kolbenmotor
4/6 Zylinder
Bis zu 2 (intermit.) 1 1.25 1.5
Von 2 bis 10 1.25 1.5 1.75
Von 10 bis 24 1.5 1.75 2
Kolbenmotor
1/3 Zylinder
Bis zu 2 (intermit.) 1.25 1.5 1.75
Von 2 bis 10 1.5 1.75 2
Von 10 bis 24 1.75 2 2.25

TABELLE 3 Anlasshäufigkeit (Faktor f2)
Anlas. / Std. Bis zu 10 Nach 10 bis 60 Nach 60 bis 150 Über 150
f2 1 1.1 1.2 1.3

TABELLE 4 Bedienzyklen/Std. (Faktor f3)
ED % 100 80 60 40 20
f3 1 0.95 0.87 0.75 0.58

TABELLE 5 Umgebungstemperatur °C (Faktor f4)
°C Bis zu 10° 20° 30° 40° 50°
f4 0.86 1 1.2 1.5 2

TABELLE 6 Mineralöl (Faktor f5)
Größe 80-100 125-160 180-250 280-400
f5 1.2 1.28 1.32 1.3

TABELLE 7 Gehäusevolumen ohne Belüftung (Faktor f6)
Größe 80-100 125-160 180-250 280-400
f6 1.3:2.5 14:3 15:4 1.6:5
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