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SCHNECKENRADSÄTZE MIT SPIELARM EINSTELLBARER
VERZAHNUNG |
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Vorwort: Die Schneckenradsätze bieten den Vorteil, dass sie ein starkes Untersetzungsverhältnis haben; der Schneckenradsatz ermöglicht einen einzigen Eingriff und in der Folge nur ein Spiel zwischen den zu steuerden Zähnen. Von diesen Voraussetzungen ausgehend entwickelten wir die Technologie zur Herstellung von Schneckenschrägradsätzen mit spielarm einstellbarer Verzahnung mit Doppelsteigung (Duplex-System). Mit diesem Bausystem gibt es keine Grenzen bei den erreichbaren Untersetzungsverhältnissen: praktisch hat die Konstruktion die Charakteristiken der normalen Schnekenradsätze. Die Charakteristiken unserer Produktion ermöglichen uns kundenspezifische Lieferungen. Wir können deshalb maßgerechte Schneckradsätze mit spielarm einstellbarer Verzahnung herstellen und die komplett nach Zeichnung fertugbearbeiten Teile liefern. Systeme für spielarm einstellbare Verzahnung: Oft werden Variationen des Achsabstands mit Exzenterflanschen verwendet, die dann Eingriffprobleme verursachen: die sich berührenden Bereiche und der folgende Verschleiß erfordern häufigere Einstellung mit erheblicher Kostenzunahme. Wir sind der Meinung, dass bei normalen Evolventengeometrien alle Spielausgleichssysteme vermieden werden müssen, die auf der kriesförmige Zweitellung der Räder oder auf die Zweiteilung der Schnecke begründet sind. Das von uns vorgeschlagene Spielausgleichsystem macht es möglich die Passung zwischen allen Verzahnungselementen zu optimieren. Um diese Resultate sowohl auf der Schnecke als auch auf dem Rad zu erreichen, werden 2 verschiedene Schritte ausgeführt: die Schnecke weist eine kontinuierliche, veränderliche Gewindestärke auf, wogegen das Rad ein asymmetrisches Zahnsegment aufweist. Die Querbewegung der Schnecke ermöglicht eine Spieleinstellung für die Funktionsweise innerhalm der gewünschten Werte. Bei dieser Vergehensweise hat man die Gewissheit, dass die Passung der entsprechenden Ecken nach dem ersten Einlauf vollkommen perfekt bleibt. Empfehlungen für den Gebrauch Schneckenschrägradsätze mit spielarm einstellbarer Verzahnung Das Projekt: Zur korrekten Konstruktion eines Schneckenschrägradsatzes mit
spielarm einstellbarer Verzahnung müssen der Wert und die Übersichtszeichnung
des Satzes genauestens festgelegt sein. In der Zeichnung muss der anfängliche
Montagewert (W) und die Bewegungsrichtung
der Schnecke für den Spielausgleich enthalten sein.
Das Gehäuse: alle danebenliegenden Teile müssen mit der entsprechenden Präzision bearbeitet werden und die Montage des Schneckenschrägradsatzes muss so erfolgen, dass bei der Montage die Möglichkeit der Einstellung ist. In der Ausführungsphase empfehlen wir die Gehäuse mit einer Toleranz von 5 Js auf dem Achsabstand auszuborhren. Die Schnecke: bei der ersten Montage bleibt der verzahnte Bereich auf das Rad bezogen "nach außeb" verschloben; mit dem Einlaufen neigt die Schraube dazu in den Kranz "hineinzufahren" und verschiebt sich immer mehr mit den folgenden Einstellungen, die zum Spielausgleich erforderlich sind. Das Schrägrad: das Bronzerad muss starr montiert sein. Die Passung auf der endgültigen Nabe muss leicht forciert erfolgen (Toleranzen: Welle k, m und Bohrung H). Es empfiehlt sich die Montage nach einer Erwärmung des Rads auf circa 70°C vorzunehmen. Die Lager: müssen ei der Montage die Möglichkeit der Querbewegung mittels Beilageringen oder Einstellungs-Nutmuttern haben (Beispiel A - Beispiel B). Für die Halterung der Schnecke reicht es, wenn normale, axial vorbelastete Serienlager verwendet werden. Wir empfehlen auch die Möglichkeit einer Axialeinstellung des Rads vorzusehen, um zu vermeiden, dass komplexe Teile Ihrer Maschine demontiert werden.
Legende:
Alle auf diesen Seiten dargestellten Schneckenradsätze mit spielarm einstellbarer Verzahnung wurden von unserem Technischen Büro konstruiert und den Ansprüchen des Kunden entsprechend hergestellt.
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